Schüchner, Bezirksvorsteherin, Penzing

Penzing hat eine neue Bezirksvorsteherin

Michaela Schüchner
Michaela Schüchner Bild: (c) Votava

Seit 12. September 2019 ist Michaela Schüchner unsere neue Penzinger Bezirksvorsteherin.

„Meine Ziele: Penzing wird der kinder- und familienfreundlichste Bezirk. Wir werden den Zusammenhalt weiter stärken“, Michaela Schüchner

Der 14. Bezirk bekam ab September 2019 mit Michaela Schüchner eine neue Vorsteherin. Die 42-jährige wurde am 3. Juni einstimmig von der SPÖ-Penzing als Nachfolgerin von Andrea Kalchbrenner nominiert. Kalchbrenner trat im September ihre wohlverdiente Pension an. Der Vorsitzende der SPÖ-Penzing, Andreas Schieder, betonte, dass es bei dem Wechsel nur Grund zur Freude gibt. „Einerseits feiern wir mit Andrea Kalchbrenner, die mit Abstand beliebteste und beste Bezirksvorsteherin Penzings. Sie wird im September ihre wohlverdiente Pension antreten. Andererseits haben wir mit Michaela Schüchner eine würdige Nachfolgerin gewählt. Sie garantiert eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Bezirks“, freute sich Schieder.

„Andrea Kalchbrenner leitete seit 2001 die Geschicke des 14. Bezirks. Sie hat Penzing sehr wesentlich zu einem zukunftsorientierten und weltoffenen Bezirk gestaltet. Ich kann mich nur bei Andrea Kalchbrenner für ihre aufopfernde und einzigartige Arbeit für Penzing bedanken. Sicher ist, dass sie mit ihrer freundlichen und warmherzigen Art den Penzingerinnen und Penzingern gegenüber in die Geschichte eingeht. Andrea ist zudem für ihre durchsetzungsstarke Art bekannt. Nicht allein deshalb wurde sie 2014 auch zur Sprecherin für alle SPÖ-BezirksvorsteherInnen und stellvertretenden BezirksvorsteherInnen in Wien gewählt. Eine Funktion, die sie ebenfalls mit Leib und Seele ausübt“, so Andreas Schieder.

„Ich bin dort, wo die Menschen sind.“

Am 12. September 2019 wurde Michaela Schüchner vom Bezirksparlament mit 35 Stimmen zur neuen Bezirksvorsteherin des 14. Wiener Gemeindebezirks Penzing bestellt. In einer Pressekonferenz am 16. September stellte sich Schüchner vor und erinnerte dabei auch an die hervorragende Arbeit ihrer Vorgängerin. „Ich bedanke mich bei Andrea Kalchbrenner für die Entwicklung, die Penzing dank ihr genommen hat. Nun ist es an mir, den Bezirk erfolgreich weiterzuentwickeln und damit ihre höchst erfolgreiche Arbeit fortzuführen“, so Schüchner.

Michaela Schüchner steht für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung und für den Dialog im Bezirk. „Mit Menschen reden, auf Menschen hören“, lautet das Credo der 42-jährigen. Das habe auch Andrea sehr erfolgreich gemacht. „Sich nicht verschließen, sondern sich mutig zu Neuem bekennen.“

Zukunftsorientiert: Penzing gemeinsam mit den Kindern gestalten. „Werkstadt Junges Wien“ kommt nach Penzing.

„Ich will aus Penzing den kinder- und familienfreundlichsten Bezirk Wiens machen. Das Potenzial hat unser schöner Bezirk zweifelsohne.“ Schüchner ist überzeugt, dass Kinder mehr Raum im innerstädtischen Bereich brauchen. „Sie sollen darüber hinaus sicher sein, wenn sie alleine zur Schule und wieder nach Hause gehen. Die Sicherheit unserer Kinder ist mir ein großes Anliegen.“

„Wir werden uns auch die Ergebnisse der ‚Werkstadt Junges Wien‘ aus Penzing genau ansehen. Dabei wurden sicher tolle Ideen und Anregungen erarbeitet, die wir in Penzing umsetzen können. Mehr noch, ich will dieses großartige Projekt in den Bezirk holen. Denn wenn wir unseren Bezirk für Kinder attraktiv und zukunftsorientiert gestalten wollen, müssen wir ihn mit den Kindern gemeinsam gestalten“, so die Bezirksvorsteherin.

„Ich freue mich unglaublich, dass Penzing die ‚Werkstadt Junges Wien‘ als größtes Mitmachprojekt für Kinder als erster Bezirk auf Bezirksebene bringen möchte, um dann auch eine eigene Bezirksjugendstrategie zu entwickeln“, betont Stadtrat Jürgen Czernohorszky. „Für das Ziel, Penzing zum Bezirk der Kinder zu machen, bringt jedenfalls niemand bessere Voraussetzungen mit als Michaela Schüchner!“

Penzing braucht einen neuen Gemeindebau!

Die neue Bezirkschefin will sich außerdem dem leistbaren Wohnen im Bezirk widmen: „Es steht außer Frage, dass Wien mit dem sozialen Wohnbau ein Asset hat, welches in keiner anderen Stadt der Welt dermaßen Beachtung geschenkt wird. Wohnen muss für alle Menschen leistbar bleiben.“ Seit 2001 wächst die Bevölkerung in Penzing an. Bevölkerten damals noch 78.200 Menschen den Bezirk, waren es Anfang 2015 bereits über 89.000 Bewohnerinnen und Bewohner. „Ich werde mich daher sehr bald mit der Stadt Wien in Verbindung setzen. Wir brauchen in Penzing einen Gemeindebau“, so Schüchner.

„Es braucht kein Amtshaus für Dialog mit Menschen. Sprechstunden auch im 49er.“

Die neue Bezirksvorsteherin stellt zudem den Dialog mit Menschen in den Vordergrund. „Es ist keine Pflicht, kein notwendiges Übel. Es ist toll und eine großartige Chance mit Menschen über ihren Bezirk sprechen zu können. Das habe ich in vier Jahren als Bezirksrätin gelernt. Ihre Anliegen ernst zu nehmen und in Projekte zu gießen ist ein toller Beitrag zur Entwicklung Penzings. Ich bin überzeugt, es braucht dazu keine Sprechstunden im Amtshaus. Ich will dort sein, wo die Menschen sind. Auf Spielplätzen, im Kaffeehaus, ja auch im Bus. Wenn die Menschen es wollen, plaudere ich auch auf einer Fahrt im 49er mit ihnen über ihre Anliegen.“